Sonntag, 28. August 2011

Müritztour # 3 von Waren nach Malchow

Die nächste Tour Etappe führt uns in den Reekkanal.
Der wird auch von vielen Ausflugsschiffen befahren und wir sind wieder mal beliebtes Fotomotiv.

Wie weit wir heute überhaupt fahren können ist noch fraglich, denn da wäre noch die Eldenburgbrücke...
 normalerweise kein Thema, doch der Wasserstand ist durch die enormen Regenmengen der vergangenen Wochen gestiegen.
Lt. Karte ist die Brückenhöhe mit 3,80 meter angegeben,
unser Boot hat 3,60 meter Höhe...
Es könnte eng werden aber die vorangefahrenen Fahrgastschiffe sind ja auch nicht viel niedriger als wir und stecken offensichtlich nicht fest...

gaaaaaaaaaaaaaaanz vorsichtig nähern wir uns der Brücke.
 Es sieht schon ein wenig knapp aus und ich erwarte jeden Moment ein unangenehmes Geräusch
 aber alles  klappt ohne Schwierigkeiten.
Dann kann es ja weiter gehen.

Während wir über den Flesensee fahren,
kann ich herrlich in der gemütlichen Hängematte
entspannen.

Die Kühe schauen auch schon ganz neugierig

Gegen mittag erreichen wir Malchow.
Bekannt ist der Ort für seine Drehbrücke, durch die wir gleich fahren werden



Die Ampel zeigt schon grün  und sobald das Fahrwasser frei wird, können wir fahren.



Es ist Brauch, dass die durchfahrenden Schiffe einen kleinen Obolus zur Erhaltung der Brücke geben.




Direkt hinter der Brücke liegt der Stadthafen von Malchow und wir schauen uns vom Wasser aus schon mal nach einem passenden Liegeplatz um.
Puh, das sieht aber knapp aus... von einem hilfreichen Hafenmeister, der uns einweist auch keine Spur...
klar, der hat gerade Mittagspause.
Nun, das kriegen wir auch alleine hin und fahren vorsichtig auf die von uns erwählte Lücke zu.
In Millimeterarbeit ziehen wir das Boot die letzten Meter mit den Vorleinen an die Pier und machen fest.
Viel Platz rechts und links ist da nicht mehr aber es passt.

Da wir uns wegen der Mittagspause im Hafenbüro noch nicht anmelden können,
 halten wir uns auf dem Boot auf.
Nach einiger Zeit kommt ein Mann mit ganz großen Augen auf uns zu,
der Hafenmeister...

"Wie seid Ihr denn da rein gekommen?
 Ist ja noch alles heile, keine Beschädigungen am Boot oder an den Stegen.
So was hab´ ich ja hier noch nie gesehen..."

Er war sichtlich beeindruckt.

Wahrlich kein bisschen Platz verschenkt...
Dann können wir ja beruhigt Malchow entdecken gehen.

Ich hoffe, es wird Euch nicht langweilig mit meinem Törnbericht. Aber wir sind ja auch schon fast am Ende unserer Reise angelangt.  Wenn Ihr mögt, berichte ich noch vom letzten Tag und dann gibt es hier wieder Perlen zu sehen, okay?

Einen schönen Sonntag wünscht

Kommentare:

  1. Hey Bettina, keine Spur langweilig...ich finde es total spannend....und freu mich auf weitere Berichterstattung! Scheint echt ein super toller Urlaub gewesen zu sein! :o)
    Ganz liebe Grüße
    Uli

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  2. OH mein gott...wie schön ist das denn alles???am besten das hängemattenbild-genial : ))...

    ich wünsch euch noch n tick mehr sonne dazu ...

    gglg
    crisl

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  3. Liebe Bettina,

    es geht ja weiter. Ich finde deinen Bericht sehr gut geschrieben und wunderbar im Bild festgehalten. Es macht Spass Euch ein Stück auf der Reise zu begleiten.Ich bin dabei, bitte schreib weiter. Einen lieben Gruß Manuela

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  4. Hallo,
    du kommst über VMDW! Stimmts?

    Vor zwei Jahren war ich auch mal da oben!
    Wir hatten ein Ferienhaus in Röbel.

    Lieber Gruß!
    Franka

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♥ Ich bedanke mich bei Dir ganz herzlich für Deinen lieben Kommentar ♥